Jessica Riso ist Amerikanerin, arbeitet seit Jahren als Model und Schauspielerin und ist seit September 2022 mit dem Schauspieler Elyas M’Barek verheiratet. Über sie selbst ist trotzdem auffallend wenig gesichert. Ihr Geburtsdatum etwa wird in den meisten deutschsprachigen Quellen falsch angegeben. Die meisten Steckbriefe nennen den 16. Februar, sie selbst feiert ihn, mit einem eigenen Instagram-Post und Glückwünschen von Freunden, fünf Tage früher, am 11.
Der Fehler ist kein Einzelfall. Auch ihr Alter wurde uneinheitlich berichtet: Bild nannte sie im August 2022 33 Jahre alt, GALA schrieb im April 2026 von 38. Rechnet man beide Angaben von ihrem echten Geburtstag im Februar zurück, ergibt die neuere Zahl den Jahrgang 1988, die ältere dagegen 1989.
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Warum über Jessica Riso so wenig wirklich bekannt ist
Sie kommt in vier Jahren Berichterstattung kaum selbst zu Wort. Bild beschrieb sie im August 2022, als die Beziehung erstmals öffentlich wurde, ohne sie zu zitieren. Bei einem RTL-Interview am Rande der Berlinale 2025 sprach vor allem Elyas M’Barek, sie ergänzte mit ein paar Sätzen über gemeinsames Kochen.
Das ausführlichste bekannte Zitat von ihr stammt aus einem Gespräch mit GALA im April 2023, kurz nachdem sie mit ihrem Mann nach Brooklyn gezogen war:
„Ich bin so froh, dass wir endlich zusammen an der Ostküste leben.“
Zu vielem anderen im Privatleben, etwa zu Kindern, hat sich bislang keiner der beiden öffentlich geäußert. Eine eigene Wikipedia-Seite hat Jessica Riso bis heute nicht, obwohl sie seit vier Jahren regelmäßig in deutschen Medien auftaucht.
Ihre Karriere, bevor Elyas M’Barek ins Bild kam
Bevor sie in Deutschland überhaupt ein Thema war, stand Jessica Riso in den USA längst vor der Kamera, für Werbung, kleine Fernsehrollen und als Model. Bei IMDb ist sie mit drei Rollen verzeichnet: als „Young Woman“ in einer Episode von „Blue Bloods“, als „Nancy“ im Film „Gender Bender“ neben Eric Roberts, und als „Waitress“ in einer Folge der AMC-Serie „Dietland“. Keine davon war eine Hauptrolle.
Präziser lässt sich ihre Modelkarriere nachvollziehen. Wilhelmina Models in New York führt sie unter derselben Kennnummer sowohl als „Jessica Riso“ als auch als „Jessica M’Barek“. Auch bei IMDb wurde das Profil mit ihren drei Rollen nachträglich umbenannt, von Riso zu M’Barek.
2017, Jahre bevor ihre Beziehung öffentlich wurde, war sie bereits in einem deutschen Werbespot für Kinder Bueno zu sehen, als Zirkusartistin auf dem Hochseil, bevor sie sich für eine Snackpause auf ein Sofa fallen lässt.
Die Hochzeit auf Ibiza
Am 9. September 2022 heirateten Elyas M’Barek und Jessica Riso in einer abgelegenen Villa an der Südküste Ibizas, laut übereinstimmenden Berichten unter falschem Namen gebucht, um die Location geheim zu halten. Öffentlich bestätigt wurde die Ehe erst am Folgetag, mit einem gemeinsamen Foto auf Instagram.
Rund 100 Gäste waren dabei, darunter Joko Winterscheidt, Palina Rojinski sowie Frederick Lau mit Ehefrau Annika. Trauzeuge war „Türkisch für Anfänger“-Regisseur Bora Dagtekin. Die Braut trug ein weißes Kleid mit Schleppe, der Bräutigam einen cremefarbenen Anzug.
Bereits einen Monat zuvor waren beide gemeinsam bei der Hochzeit von Regisseurin Anika Decker in Berlin aufgetreten. Sie kamen im selben Taxi an, gingen aber zeitversetzt, um dem eigentlichen Brautpaar nicht die Aufmerksamkeit zu nehmen.
Von New York nach München
Nach der Hochzeit zog Elyas M’Barek zu seiner Frau nach New York, im Frühjahr 2023 gemeinsam ins Szeneviertel Dumbo in Brooklyn. Er sitze am liebsten unbeachtet auf einer Parkbank oder fahre U-Bahn, ohne dass ihn jemand erkenne, erzählte er dem Magazin Men’s Health.
Vollständig zurückgezogen lebten die beiden dort aber nicht. 2023 kamen sie zur Berlinale nach Deutschland, 2024 zur Premiere des „Fack ju Göhte“-Spin-offs „Chantal im Märchenland“, 2025 erneut zur Berlinale. Ende Januar 2026, beim 50. Deutschen Filmball in München, war von der New Yorker Anonymität dann noch weniger übrig. Das Interviewzelt vor dem Bayerischen Hof war bei Minusgraden nicht beheizt. M’Barek bat um ein kurzes Gespräch, seiner Frau sei kalt, sagte er, und brachte ihr direkt vor laufender Kamera das bayerische Wort „Brezn“ bei. Es war eines der wenigen Male, dass eine deutsche Kamera länger auf ihr blieb als auf ihm.
Wenige Monate später nannte M’Barek beim Founder Summit in Wiesbaden einen konkreten Grund für die Rückkehr. New York sei ihm zu teuer geworden, sagte er, und auch die ständige Pendelei für Dreharbeiten in Deutschland sei auf Dauer zu kompliziert geworden. Seit dem Sommer 2026 lebt das Paar mit dem gemeinsamen Cavapoo wieder in München, seiner Geburtsstadt.

