Köln, 29. Mai 2024. Galore-Autorin Katharina Raskob wartete auf ein Interview mit Annette Frier, als eine Frau die Schauspielerin kurz umarmte und den Raum verließ. Raskob notierte später, die Ähnlichkeit der beiden sei nicht zu übersehen gewesen. Den Namen hielt sie einmal fest: Sabine Friedrichs, Annettes Schwester und Managerin.
Sabine Frier, seit ihrer Heirat im August 2002 unter dem Namen Sabine Friedrichs bekannt, ist die älteste der drei Frier-Schwestern. Seit mehr als zwanzig Jahren koordiniert sie die beruflichen Angelegenheiten von Annette Frier und, über dieselbe Kontaktadresse, auch die von Caroline Frier. Öffentlich geredet hat sie darüber nie.
Inhaltsverzeichnis
Die wichtigsten Fakten zu Sabine Frier
| Vollständiger Name | Sabine Friedrichs, geborene Frier |
| Geburtsjahr | ca. 1972 |
| Geburtsort | Köln |
| Wohnort | Köln-Rodenkirchen |
| Beruf | Managerin |
| Schwestern | Annette Frier (geb. 1974), Caroline Frier (geb. 1983) |
| Verheiratet seit | August 2002 |
| Ehename | Friedrichs |
Ihr Geburtsname ist Frier, unter dem sie auch in der Öffentlichkeit bekannt ist. Seit der Hochzeit im August 2002 lautet ihr offizieller Name Sabine Friedrichs. Je nach Quelle tauchen beide Schreibweisen auf.
Managerin ohne Büro: Wie sie die Karrieren ihrer Schwestern koordiniert
Auf der offiziellen Homepage von Annette Frier steht unter Impressum: Sabine Friedrichs, Waldkauzweg 27, 50997 Köln. Eine Privatadresse in Rodenkirchen als juristisch verantwortliche Person für eine der bekanntesten Schauspielerinnen im deutschen Fernsehen.
Im Instagram-Profil von Caroline Frier ist unter Management dieselbe E-Mail-Adresse angegeben: sabine.friedrichs@gmx.de. Auf Annette Friers Kontaktseite ebenfalls. Wer eine der beiden professionell anfragen möchte, landet bei Sabine Friedrichs.
Parallel dazu arbeiten beide Schwestern mit formalen Buchungsagenturen zusammen:
- Annette Frier: Agentur Schlag, Berlin
- Caroline Frier: Agentur Hübchen, Berlin
Auf Annettes Profilseite bei der Agentur Schlag ist Sabine Friedrichs namentlich als persönliche Ansprechpartnerin gelistet. Das alles läuft seit mehr als zwanzig Jahren ohne eigenes Büro, ohne Agenturwebsite und ohne einen einzigen öffentlichen Kommentar ihrerseits.
Aufgewachsen in Köln-Rodenkirchen
Sabines Vater war Jörg Frier, Rechtsanwalt aus Köln, Jahrgang 1947. Ihre Mutter Mechthild Klocke, Jahrgang 1946, kam aus Bochum und arbeitete als Lehrerin. Alle drei Töchter wuchsen in Köln-Rodenkirchen auf. Keiner der Elternteile hatte einen Bezug zur Unterhaltungsbranche.
Sabine und Annette besuchten dasselbe Gymnasium Rodenkirchen. Sabine schloss die Schule 1990 ab. Annette, zwei Jahre jünger, folgte. Caroline, das Nesthäkchen und neun Jahre nach Annette geboren, schrieb sich später an derselben Kölner Theaterschule Der Keller ein, an der Annette ausgebildet worden war.
Jörg Frier starb 2003. Die Familie hatte da bereits die Hochzeiten beider älterer Töchter hinter sich.
August 2002: Hochzeit im Doppelpack
Sabine und Annette Frier heirateten beide im August 2002. Annette ehelichte am 30. August den Regisseur und Drehbuchautor Johannes Wünsche. Sabine heiratete ihren Freund, nahm dessen Nachnamen an und heißt seitdem Friedrichs. Joyn beschrieb es später als „ganz romantisch und im Doppelpack“.
Als Mutter wurde Sabine Friedrichs 2006 als Erste der drei Schwestern. Annette bekam 2008 Zwillinge, Bruno und Josefina. Caroline heiratete 2021 und wurde im Januar 2022 Mutter einer Tochter.
Über den Vornamen ihres Mannes gibt es in keiner verifizierten Quelle Angaben, ebenso wenig zur genauen Anzahl oder zu den Namen ihrer Kinder. Sie hat diese Informationen konsequent aus dem öffentlichen Raum herausgehalten.
Zwei Jahrzehnte, zwei Karrieren
Als Annette Frier mit „Danni Lowinski“ ab 2010 zur bekanntesten Comedydarstellerin im deutschen Fernsehen wurde, war Sabine Friedrichs ihre Managerin. Das war sie bereits davor und blieb es: durch elf ZDF-Filme der Reihe „Ella Schön“, durch „Merz gegen Merz“ an der Seite von Christoph Maria Herbst, durch den Kinofilm „Ich bin dann mal weg“ (2015) und den ZDF-Eventfilm „Olivia“, der im Mai 2026 ausgestrahlt wurde.
In dieser Zeit gewann Annette Frier dreimal den Deutschen Fernsehpreis und dreimal den Deutschen Comedypreis, außerdem den Bayerischen Fernsehpreis für „Danni Lowinski“ und den Adolf-Grimme-Preis für „Teufelsbraten“. 2019 kam der Publikumspreis des Deutschen Hörbuchpreises hinzu. Die Joyn-Serie „Frier und Fünfzig“, die Annette 2025 mitentwickelte, wurde für den 62. Grimme-Preis 2026 nominiert.
Caroline Friers Karriere verlief parallel: von der Nebenrolle in „Danni Lowinski“ bis zur Hauptrolle als Dr. Sarah König in der SAT.1-Serie „Die Landarztpraxis“ ab 2023. Für beide ist Sabine Friedrichs seit über zwei Jahrzehnten die erste professionelle Anlaufstelle.
Wenn Sabine Friedrichs öffentlich auftritt
Am 1. Juni 2024 stand sie gemeinsam mit Annette auf einer Kundgebung der Kölner Initiative „Arsch huh für Demokratie“, wenige Tage vor der Europawahl am 9. Juni. Die Initiative dokumentierte beide namentlich. Beim Deutschen Fernsehpreis 2017 in Düsseldorf erschienen alle drei Schwestern zusammen auf dem roten Teppich, beim Deutschen Fernsehpreis 2022 in den Kölner MMC Studios ebenfalls. Katharina Raskob hatte bei ihrem Kölner Interview mit Annette festgehalten, dass die körperliche Ähnlichkeit der Schwestern auf den ersten Blick auffällt.
Caroline Frier beschrieb das Verhältnis der drei gegenüber dem Mediendienst teleschau so:
„Wir sind wie beste Freundinnen. Unsere Beziehung mit Konkurrenz in Verbindung zu bringen, kommt mir deshalb komisch vor.“
Wer Annette Frier oder Caroline Frier professionell kontaktieren möchte, findet auf beiden offiziellen Seiten dieselbe E-Mail-Adresse aus Köln-Rodenkirchen. Sabine Friedrichs hat sich dazu nie öffentlich geäußert.

