Corinna Fellensiek steht im Impressum eines kleinen Concept Stores in Berlin-Charlottenburg. In den Bildunterschriften der Fotoagenturen, die zwischen 2008 und 2013 ihre Auftritte mit Schauspieler Ingo Naujoks festhielten, trägt sie denselben Namen. Was sich geändert hat: ihr Familienstand. Den Nachnamen Naujoks, den sie seit der Hochzeit 2016 offiziell führt, verwenden weder die Agenturen noch sie selbst in der Öffentlichkeit.
Trotzdem behaupten derzeit mehrere fast identische Texte im Netz, über sie sei kaum etwas bekannt. Das stimmt nur zur Hälfte. Ein Teil davon lässt sich mit Datum, Ort und Quelle nachweisen.
Inhaltsverzeichnis
Wer ist Corinna Fellensiek?
Sie ist die Ehefrau von Ingo Naujoks, bekannt unter anderem aus „Bewegte Männer“, dem Hannover-Tatort an der Seite von Maria Furtwängler und der ARD-Serie „Morden im Norden“. Das Paar lebt in Berlin-Charlottenburg und hat 2016 geheiratet. Im August 2024 sprach Naujoks gegenüber dem Berliner Kurier von über zwanzig gemeinsamen Jahren. Eine eigene Wikipedia-Seite hat Corinna Fellensiek nicht.
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Bekannt als | Ehefrau von Ingo Naujoks |
| Nachname | aus früherer Ehe mit Uwe Fellensiek |
| Verheiratet seit | 2016 |
| Wohnort | Berlin-Charlottenburg |
| Beruf | Inhaberin des Concept Stores „Berlinerzimmer“ |
| Kinder | Sohn Jonny (geboren 1996), gemeinsamer Sohn Lou mit Naujoks |
| Geburtsdatum | nicht öffentlich bekannt |
Woher der Name Fellensiek stammt
Der Name stammt aus einer früheren, kurzen Ehe mit dem Schauspieler und Musiker Uwe Fellensiek, bekannt aus „Manta Manta“ und der RTL-Serie „SK Kölsch“. Geheiratet haben die beiden im Sommer 1997, ihr gemeinsamer Sohn Jonny kam bereits im November 1996 zur Welt. Im Interview mit der Stadtzeitung nannte Fellensiek die Ehe im August 2020 beiläufig, sie habe rund zehn Monate gehalten.
Den Namen hat sie auch nach der Hochzeit mit Naujoks 2016 behalten. In den Geschäftsunterlagen ihres Ladens läuft sie parallel unter Corinna Naujoks.
Das Leben mit Ingo Naujoks
In einem Interview mit dem Magazin Wunderweib, das vor der gemeinsamen Hochzeit 2016 erschien, sprach Naujoks offen über die Familienkonstellation. Er habe mit Corinna und ihren beiden Kindern zusammengelebt, dazu kam der gemeinsame Sohn Lou, während seine Tochter Luna aus erster Ehe 600 Kilometer entfernt in Bochum aufwuchs. Zwei Heiratsanträge habe er ihr gemacht, ohne den letzten Schritt zu gehen, geprägt von der Angst nach seiner ersten, schwierigen Scheidung. 2016 heirateten beide schließlich doch.
Gemeinsame öffentliche Auftritte sind seither selten geworden. Im Dezember 2023 erschien Naujoks mit Sohn Lou zur Premiere des Roncalli-Weihnachtscircus im Tempodrom, Corinna war auf den Fotos dieses Abends nicht zu sehen.
Der Laden in Charlottenburg
Seit November 2010 betreibt sie einen Concept Store namens Berlinerzimmer in Charlottenburg, nahe dem Lietzensee. Im Sortiment finden sich Mode, Schmuck, Wohnaccessoires, Kindermode und Geschenkartikel. Im Impressum des Ladens steht ihr Name mit fester Adresse und Steuernummer, eine Pflichtangabe nach deutschem Recht, keine freiwillige Auskunft.
Der Laden existiert weiterhin. Auf der Facebook-Seite des Geschäfts finden sich Kundenbewertungen aus den vergangenen Wochen.
Was die Bildagenturen dokumentiert haben
In diesem Zeitraum erscheint das Paar wiederholt gemeinsam bei Berliner Veranstaltungen, festgehalten von Agenturen wie Getty Images und Imago:
- Premiere von „Nordwand“ (2008)
- Eröffnung einer Bryan-Adams-Fotoausstellung (2008)
- Prix Veuve Clicquot im Hotel de Rome (2010)
- Premiere von „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ (2008)
- New Faces Award, gleich zweimal, unter anderem im Tempodrom (2011 und 2013)
Danach wird es in den Bildarchiven merklich ruhiger um sie.
Was tatsächlich fehlt
Die echte Liste der offenen Fragen ist kurz:
- Geburtsdatum und Geburtsort
- der Name eines zweiten Kindes, das Naujoks im Wunderweib-Interview erwähnte, ohne es zu benennen
- ein eigenes Interview oder eine öffentliche Aussage von ihr selbst
Drei Punkte für eine Person, über die inzwischen mehr Text im Netz steht als über manche aktive Schauspielerin. Eine Privatperson muss in Deutschland kein Interview geben. Die Suchnachfrage nach ihrem Namen ist schlicht größer geworden als das, was tatsächlich über sie dokumentiert ist. Jede neue Lücke wird seither mit Vermutungen aufgefüllt, oft mit widersprüchlichen Angaben zu Alter oder angeblichen Trennungsgerüchten, für die es keine ernstzunehmende Quelle gibt.
Belegt ist insgesamt wenig. Was sich über Corinna Fellensiek nachweisen lässt, hat dafür ein Datum, einen Ort und eine Quelle.

