Beate Holm ist seit 1991 mit dem Schlagersänger Michael Holm verheiratet, lebt mit ihm in Weilheim in Oberbayern und hat mit ihm zwei Kinder. Mehr lässt sich über sie derzeit nicht sicher belegen, so ausführlich manche Seiten im Netz ihre Biografie auch beschreiben. Über eine zweite Frau mit demselben Namen dagegen schon deutlich mehr, und zwar deshalb, weil sie selbst einmal öffentlich gesprochen hat.
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Michael Holms Ehefrau und der aktuelle Anlass
Michael Holm ist gerade wieder häufiger in den Schlagzeilen. Anfang Juli trat der Sänger beim ersten „Schlagermove in Concert“ in Hamburg auf, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen wie Mike Leon Grosch und Anna Maria Zimmermann. Im Interview mit Schlager.de sprach er über das neue Konzertformat und seine Erinnerungen an die Stadt. Ende Juli wird er 82 Jahre alt.
In diesen Wochen wird auch wieder häufiger nach seiner Frau gesucht, obwohl sie selbst öffentlich nie ein Wort gesagt hat.
Was über sie tatsächlich gesichert ist
Unabhängig belegt sind bislang folgende Angaben:
- Michael Holm heiratete seine zweite Frau im Jahr 1991.
- Das Paar hat zwei Kinder.
- Die Familie lebt in Weilheim in Oberbayern.
- Eine Tochter heißt Anna, bestätigt durch eine Bildunterschrift der Bildagentur IMAGO bei einem gemeinsamen Auftritt.
Darüber hinaus kursieren im Netz weitere Details, ein geschätztes Alter von 63 Jahren, ein Kosename, ein Sohn, der angeblich als DJ arbeitet. Diese Angaben tauchen fast wortgleich auf mehreren kleinen Seiten auf. Eine Quelle, die das belegt, gibt es nicht.
Die zweite Beate Holm, Sozialpädagogin bei OutInChurch
Während die eine Beate Holm im Hintergrund bleibt, hat eine andere Frau mit demselben Namen im Jahr 2022 ihren Namen bewusst öffentlich gemacht. Am 24. Januar 2022 veröffentlichte die Initiative OutInChurch ihr Porträt, 52 Jahre alt, Sozialpädagogin, lesbisch. Auf der Seite steht ihr eigenes Zitat:
„Ich mache bei #OutInChurch mit, weil ich mir wünsche, dass die katholische Kirche die Vielfalt von sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten als Bereicherung wahrnimmt. Wir wünschen uns eine Kirche ohne Angst und mit Akzeptanz.“
Am selben Abend lief im Ersten die Dokumentation „Wie Gott uns schuf“, in der sich 125 katholische Angestellte öffentlich als queer zu erkennen gaben. Wie katholisch.de berichtete, erklärten rund 30 katholische Verbände noch am selben Tag ihre Solidarität mit der Initiative.
Was aus der Initiative wurde
Im März 2022 übergaben Vertreter von OutInChurch über 117.000 Unterschriften an die Deutsche Bischofskonferenz. Bis Januar 2023 reformierten die deutschen Bistümer ihre sogenannte Grundordnung, die arbeitsrechtliche Basis für rund 790.000 Beschäftigte der katholischen Kirche und ihrer Wohlfahrtsverbände, wie auch der Wikipedia Eintrag zu OutInChurch festhält. Seitdem sind eine Scheidung mit erneuter Heirat oder eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft kein Kündigungsgrund mehr für kirchliche Angestellte. Kritikerinnen und Kritiker der Initiative merken an, dass geschlechtliche Identität in den neuen Regeln weiterhin nicht ausdrücklich genannt wird.
Eine Suche, zwei Antworten
Wer heute nach diesem Namen sucht, meint fast immer die Frau an der Seite des Sängers. Über sie selbst ist kaum etwas gesichert, und die Lücke wird im Netz durch Schätzungen gefüllt, die von Seite zu Seite kopiert werden. Die zweite Frau mit demselben Namen hat 2022 ihren vollen Namen, ihren Beruf und ihre sexuelle Orientierung öffentlich gemacht, in einem beruflichen Umfeld, in dem das ein reales Risiko war. Verifizierbar ist am Ende bei ihr deutlich mehr, obwohl kaum jemand nach ihr sucht.

