Alex Tewaag ist das mittlere der drei Kinder von Uschi Glas und seit 2014 Partner der Münchner Beteiligungsfirma GFEP. In manchen Online-Porträts, etwa bei news.de, steht, der 44-Jährige sei Jurist. Er hat aber Betriebswirtschaft und Finanzen studiert und arbeitet seit 2009 in der Finanzbranche.
Über ihn selbst liest man selten etwas, über seinen älteren Bruder Ben dafür umso öfter. In diesem Jahr ging es um eine Nacht im Februar, die für Ben auf einer Münchner Polizeiwache endete, und um seine im Juli verkündete Verlobung, die laut Boulevardmedien im September geplatzt sein soll. Im Wikipedia-Artikel über Uschi Glas stehen Ben und Julia mit Namen, Alex nur als „ein 1982 geborener Sohn“.
| Steckbrief | Alex Tewaag |
|---|---|
| Voller Name | Alexander Christoph Tewaag |
| Geboren | 1. März 1982 |
| Alter | 44 Jahre |
| Eltern | Uschi Glas und Bernd Tewaag |
| Geschwister | Ben (Jahrgang 1976), Julia (Jahrgang 1986) |
| Stiefvater | Dieter Hermann, seit 2005 mit Uschi Glas verheiratet |
| Studium | International Business (Saint Louis University), Financial Management (IE Business School, Madrid) |
| Beruf | Partner bei GFEP Family Equity, München |
Inhaltsverzeichnis
Aufgewachsen vor der Kamera
Uschi Glas wollte zuhause nie die Schauspielerin sein. „Meine Kinder wussten ganz lange nicht, was ich als Beruf mache“, erzählte sie im Februar 2025 in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“. „Ich will zuhause die Mama sein.“ Trotzdem war die Familie oft in Zeitungen und Illustrierten zu sehen, etwa beim Weihnachtsfest im Münchner Haus oder im Sommerurlaub in Spanien. Im Januar 2000 ging der damals 17-jährige Alex mit seiner Mutter zum Deutschen Filmball.
2002 arbeitete er dann selbst kurz fürs Fernsehen. Sein Bruder Ben moderierte bei MTV die „Freakshow“, einen deutschen Ableger der US-Show „Jackass“, und Alex war laut der Filmdatenbank IMDb als Kameramann dabei. Ben blieb dem Fernsehen treu und stand ab 2004 immer wieder wegen Körperverletzung vor Gericht. Für Alex folgte ein Wirtschaftsstudium.
Sein Weg in die Finanzbranche
Nach dem Bachelor, den er 2008 mit dem Prädikat cum laude abschloss, und dem Master in Madrid ging er 2009 zu KPMG in die Niederlande. Knapp fünf Jahre lang bewertete er dort Unternehmen, etwa wenn sie verkauft werden sollten, zuletzt als Manager. Er ist außerdem zertifizierter Finanzanalyst (CFA).
2014 kam er nach München zurück und wurde Partner und Mitgesellschafter bei GFEP Family Equity. Die Firma steckt das Geld ihrer Partner und weiterer privater Geldgeber in gut laufende mittelständische Betriebe und bleibt dann über Jahre beteiligt. Oft kommt sie ins Spiel, wenn in einer Unternehmerfamilie niemand den Betrieb übernehmen will oder kann.
So war es bei der Bäckerei Ziegler, einem Münchner Familienbetrieb, der 1896 gegründet wurde und rund 20 Filialen in der Stadt hat. Die Brüder Martin und Josef Ziegler führten das Geschäft in vierter Generation und verkauften es 2017 an GFEP.
Im Juli 2025 verkaufte GFEP nach neun Jahren die LET Gruppe aus Ulm, einen Hersteller von Schaltschränken und Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung mit gut 200 Beschäftigten. Alex Tewaag nannte die Entwicklung der Firma in der Mitteilung zum Verkauf ein „Paradebeispiel für eine gelungene Partnerschaft“ zwischen Mittelstand und Investor.
Hat Alex Tewaag eine Frau oder Kinder?
Zwischen 2014 und 2018 zeigte er sich mit seiner Freundin bei Münchner Society-Terminen, etwa auf der Wiesn. 2016 schrieb die „Bild“, die beiden seien glücklich liiert. Über eine Hochzeit ist nichts bekannt.
Uschi Glas hat vier Enkel. Einer ist Bens Sohn, zwei sind Julias Zwillinge, und der vierte ist der Sohn von Dieter Hermanns Tochter Charlotte. Von Alex stammt keiner.
Der Familienstreit nach der BR-Doku 2016
Uschi Glas schweigt meistens, wenn es um ihren ältesten Sohn geht, und auch sein Vater hält sich zurück. Als die „Bild“ im Juni 2016 Bernd Tewaag auf Ben ansprach, sagte er: „Ich möchte mich dazu nicht äußern.“
Ein knappes halbes Jahr später sprachen Alex und Julia dann doch über ihren Bruder. Der Bayerische Rundfunk zeigte im November 2016 in der Reihe „Lebenslinien“ ein Porträt über ihre Mutter. Laut dem österreichischen „Kurier“ beschrieben die beiden Geschwister Ben darin als Problemkind.
Ben reagierte auf Facebook. Er lobte den Film, warf seiner Mutter dann aber vor, über seinen Vater zu lügen, und ging Julia und Alex namentlich an. Der „Bild“ sagte er:
„Ich liebe meine Familie, aber was dort gesagt wurde, ist gelogen.“
Ben Tewaag im November 2016
Uschi Glas schwieg auch dazu. Von Alex ist bis heute keine öffentliche Antwort bekannt.

