Jens Leon Tiedemann ist seit 2016 mit Alexa Maria Surholt verheiratet, die seit der ersten Folge von „In aller Freundschaft“ die Verwaltungsdirektorin Sarah Marquardt spielt. Ein Paar sind die beiden seit Ende der 1980er-Jahre. Fotografiert wurde er in dieser ganzen Zeit ein einziges Mal.
Zu seinem Beruf und seinem Alter gibt es keine gesicherte Angabe. Was über ihn bekannt ist, stammt fast vollständig aus zwei Interviews seiner Frau, aus dem Februar 2018 und dem April 2019. Sie selbst steht seit fast drei Jahrzehnten regelmäßig vor der Kamera und war in diesem Sommer bei RTL in der vierten Staffel von „Die Verräter“ zu sehen.
Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- Bekannt als: Ehemann von Schauspielerin Alexa Maria Surholt
- Verheiratet: seit 2016, öffentlich gemacht im Februar 2018
- Zusammen seit: Ende der 1980er-Jahre
- Sohn: Arthur, geboren 2001
- Beruf, Alter, Herkunft: nicht dokumentiert
Die Hochzeit, von der zwei Jahre lang niemand wusste
Im Februar 2018 erzählte Surholt der Zeitschrift „Meins“, wie es zur Hochzeit gekommen war. Eigentlich hatten die beiden nur ein paar notarielle Dinge regeln wollen. Am Ende des Termins waren sie verheiratet.
„Es war eine richtig tolle Feier in Kreuzberg, bei schönstem Wetter, wir haben getanzt bis zum Umfallen, es wurde geweint und unglaublich viel gelacht.“
Zu diesem Zeitpunkt lag die Trauung bereits rund zwei Jahre zurück. Das genaue Jahr nannte Surholt erst im April 2019, am Rande des Deutschen Kosmetikpreises in Düsseldorf, im Gespräch mit der „Bunte“: „Das war 2016.“
Von einer heimlichen Hochzeit wollte sie dabei nichts wissen. „Heiraten ist ein ganz privates Ding“, sagte sie, „das heißt nur, dass ich nicht der Presse Bescheid gegeben habe. Das war alles. Mein Mann und ich hatten einfach Lust, ein Liebesbekenntnis zu machen nach 28 Jahren.“ Im selben Gespräch kündigte sie an, das 30. Jahr der Beziehung erneut zu feiern, „ohne Presse“.
Seit fast vier Jahrzehnten an ihrer Seite
Tiedemann kannte Surholt, lange bevor sie im Fernsehen zu sehen war. Sie wurde am 28. Januar 1968 in Erlangen geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung von 1991 bis 1994 an der Maria-Körber-Schule in Berlin. Die erste Folge von „In aller Freundschaft“ lief am 26. Oktober 1998, da waren die beiden bereits rund zehn Jahre zusammen.
2001 kam der gemeinsame Sohn Arthur zur Welt. Surholt drehte bis zum achten Schwangerschaftsmonat und stand wieder vor der Kamera, als der Junge etwa drei Monate alt war. Ihre Schwangerschaft wurde damals in die Serienhandlung eingebaut. Mehreren übereinstimmenden Berichten zufolge kümmerte sich Tiedemann in dieser Phase um den Sohn und begleitete ihn ans Set.
Am 8. September 2018 wurde er fotografiert, bei der Schleppjagd des Usedom Cross Country zugunsten der Welthungerhilfe und am selben Abend bei der Cross Country Night im Steigenberger Grandhotel in Heringsdorf. Auf den Aufnahmen der Bildagentur Imago steht er neben seiner Frau, dem Sohn und dessen Freundin. Weitere Bilder von ihm sind bis heute nicht veröffentlicht worden.
Auf Surholts eigenen Kanälen taucht er ebenfalls nicht auf. Sie postet regelmäßig aus dem Theater und von Drehtagen, oft gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen. Ihr Mann war dort in Jahren nicht zu sehen.
Verwechslung mit einem Berliner Psychoanalytiker
In Berlin-Kreuzberg arbeitet seit über zwanzig Jahren ein psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker namens Jens L. Tiedemann. Er studierte Psychologie an der Freien Universität Berlin und promovierte dort, veröffentlichte 2013 beim Psychosozial Verlag ein Fachbuch über Scham und sprach im Deutschen Ärzteblatt über seine Arbeit.
Ob es sich um dieselbe Person handelt, ist nirgends bestätigt. In den Veröffentlichungen über Surholts Ehemann steht kein Beruf, und in den Quellen über den Psychoanalytiker findet sich kein Hinweis auf eine Ehe mit einer Schauspielerin. Die Übereinstimmung beschränkt sich bisher auf den Namen.
Warum so wenig über ihn bekannt ist
Wer diese Zurückhaltung entschieden hat, ist nicht überliefert. Surholt spricht seit Jahren darüber, dass ihr Privatleben privat bleibt, ohne das näher zu begründen. Tiedemann selbst hat sich dazu nie geäußert.
Rechtlich hat diese Haltung Rückhalt. Der Bundesgerichtshof entschied im Juli 2025 (Az. VI ZR 217/23), dass eine Zeitung den Ehemann eines bekannten Models nicht identifizierbar machen durfte, allein weil er mit ihr verheiratet ist. Wer selbst nicht in der Öffentlichkeit steht, kann sich demnach auch dann auf sein Persönlichkeitsrecht berufen, wenn über die Partnerin berichtet wird.
Grundsätzlich unsichtbar ist Tiedemann dabei nicht. 2018 stand er bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung vor Pressefotografen, mit vollem Namen in der Bildunterschrift. Angaben zu seiner Person haben seither weder er noch seine Frau gemacht.
Quellen: Interview der Zeitschrift „Meins“ (Bauer Media Group) vom Februar 2018, „Bunte“ vom 10. April 2019, Bildagentur Imago, Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Juli 2025 (Az. VI ZR 217/23), Deutsches Ärzteblatt, eigene Recherche

